Short Facts: Kalkschulter (Tendinosis calcarea)

Was ist das?                                                    

Kalkablagerungen in einer oder mehreren Sehnen der Rotatorenmanschette. Die Erkrankung folgt einem phasenhaften Verlauf.

Woher kommt es?                                       

Die Ursache dieser Erkrankung ist nicht definitiv geklärt. Diskutiert wird u.a. eine Minderdurchblutung der der Sehnen, die zu einer Kalkablagerung führen könnte.

Welche Beschwerden?                                              

Typischerweise kommt es zu akut einsetzenden, heftigsten Schulterschmerzen. Häufig besteht ein wellenförmiger Verlauf mit Phasen erheblichster Schmerzen und annähernd symptomfreien Phasen.

Was tun?                                                          

Prinzipiell ist die Kalkschulter eine selbstlimitierende Erkrankung, der zeitliche Verlauf ist aber nicht absehbar und kann Jahre dauern. Subacromiale Infiltrationen können zu einer schnellen Beschwerdelinderung führen, dies aber meist nur von kurzfristiger Dauer. Eine Stosswellentherapie ist eine konservative Behandlungsoption, führt nach eigener Erfahrung aber nur unregelmäßig zum Erfolg. Gute und reproduzierbare Erfolge liefert die arthroskopische Kalkausräumung.

Postoperative Nachbehandlung:           

Die Schulter wird nach der Operation für einige Tage in einer Schulterbandage zur Schmerztherapie und Wundheilung ruhiggestellt. Prinzipiell darf die Schulter sofort schmerzadaptiert aktiv bewegt werden.

Gut zu wissen:                                               

Eine Kalkschulter lässt sich sehr einfach mittels eines Röntgenbildes diagnostizieren.

 

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